彩り

IRODORI

08.05.2027 · 18:00–19:15

Wenn Klang zu Farbe wird

Frauen in Musik · Tanz · Malerei

farbe

IRODORI bedeutet Farbe, Färbung und Bereicherung: ein Abend, an dem weibliche musikalische Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart durch Klang, Körper und Farbe miteinander verbunden werden.

Unter der Leitung von Luis Casanova Sorolla entsteht im Verlauf des Konzerts ein Gemälde – live getanzt von Manaho Shimokawa.

drei künste

Musik Tanz Malerei

künstler

Anika Vavić

Klavier

Anika Vavić

Die in Belgrad geborene und seit ihrer Jugend in Wien lebende Pianistin Anika Vavić konzertiert international als Solistin und Kammermusikerin. Künstlerisch geprägt wurde sie unter anderem von ihrem Mentor Mstislav Rostropovich. Als Solistin arbeitete sie mit Dirigent wie Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Mirga Gražinytė-Tyla, Jakub Hrůša, Hannu Lintu und Andrés Orozco-Estrada. Konzertauftritte führten sie unter anderem in die Carnegie Hall New York, die Wigmore Hall London, das Concertgebouw Amsterdam, die Cité de la Musique Paris sowie regelmäßig in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Sie gastierte bei Festivals wie den BBC Proms, dem Klavier-Festival Ruhr, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Grafenegg Festival. Neben ihrer klassischen Konzerttätigkeit widmet sich Anika Vavić intensiv interdisziplinären Projekten, in denen Musik mit Literatur, Poesie, bildender Kunst und Natur in Dialog tritt. 2020 initiierte sie das Festival Kunst am Nussberg, das diese künstlerischen Begegnungen bis heute weiterführt. Anika Vavić ist Steinway Artist. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit gilt der Musik von Komponistinnen; 2001 veröffentlichte sie eine Einspielung mit Werken von Dora Pejačević. 2002 erhielt sie den frauen.kunst.preis des Österreichischen Parlaments.

Mariko Hara

Viola

Mariko Hara

Inspiriert von der Schönheit in ihren unterschiedlichsten Ausdrucksformen — in der Musik, der bildenden Kunst und in der Begegnung mit Menschen — versteht Mariko Hara ihre Konzerte als Orte des Dialogs zwischen Kulturen, Kunstformen und Publikum. Bereits im Alter von sechzehn Jahren debütierte sie als Violinsolistin mit dem Japan Philharmonic Orchestra. 2005 entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Viola, deren warmer, tiefgründiger Klang seither ihr künstlerisches Schaffen prägt. Als Preisträgerin des Internationalen Brahms-Wettbewerbs sowie der Auszeichnungen Best of NRW und Junger Künstler der Mozart Gesellschaft Dortmund konzertierte sie in Sälen wie der Wigmore Hall London, dem Wiener Konzerthaus, dem Beethoven-Haus Bonn, der Tokyo Opera City und der Toppan Hall.

Foto folgt

Violine

Dalina Ugarte

Die venezolanische Geigerin Dalina Ugarte lebt in Wien. Mit ihren eigenen Projekten, insbesondere dem Ensemble TOCUYITO, sowie durch ihre Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie der Camerata Salzburg und The Limitless Orchestra bewegt sie sich zwischen unterschiedlichen musikalischen Welten. Ihr vielseitiges Repertoire reicht von Bach und Mozart über venezolanische Volksmusik bis hin zu Improvisation, zeitgenössischer Musik und Theater. Dabei verbindet sie ihre klassische Ausbildung mit ihrer Leidenschaft für neue Konzertformen und genreübergreifende Projekte. Dalina studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) bei Gernot Winischhofer und Nicolas Koeckert sowie am Mozarteum Salzburg bei Benjamin Schmid.

Manaho Shimokawa

Tanz

Manaho Shimokawa

Die in Fukuoka, Japan, geborene Tänzerin und Performerin Manaho Shimokawa lebt und arbeitet in Wien. Ihre Ballettausbildung begann sie im Alter von fünf Jahren; mit 17 zog sie nach Deutschland, bevor sie von 2009 bis 2013 zeitgenössischen Tanz am Konservatorium Wien, der heutigen MUK, studierte. Shimokawas künstlerische Arbeit verbindet zeitgenössischen Tanz, Improvisation, Musik, Theater und bildende Kunst. Sie arbeitete unter anderem mit Michael Turinsky, Xenia Hausner, Aleksey Igudesman, dem Janoska Ensemble sowie den Bands Incubus und Sofa Surfers. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die improvisatorische Zusammenarbeit mit klassischen Musiker:innen und Orchestern. 2016 gastierte sie als Tanzsolistin beim Trans-Siberian Arts Festival in Russland und beim Miyazaki International Music Festival in Japan. Gemeinsam mit dem Geiger Yury Revich entwickelte sie eine von Gustav Klimts Der Kuss inspirierte Choreografie, die im Belvedere Museum sowie später im Wiener Musikverein und im Megaron in Athen gezeigt wurde. Seit 2017 ist Shimokawa regelmäßig Teil der von Jacqueline Kornmüller entwickelten Ganymed-Projekte, unter anderem im Kunsthistorischen Museum Wien. Weitere Bühnenarbeiten führten sie ans Odeon Theater Wien und zu internationalen Gastspielen. Shimokawa beschreibt sich selbst als „chameleon dancer“ – eine Künstlerin, die unterschiedliche Genres zu einer eigenen Bewegungssprache verbindet.

Luis Casanova Sorolla

Malerei

Luis Casanova Sorolla

Luis Casanova Sorolla, in Lima geboren, lebt und arbeitet zwischen Wien und Bahia, Brasilien. Seit 2000 in Wien ansässig, studierte er dort Bildende Kunst und schloss 2012 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Seine Arbeiten wurden international in Museen, Galerien, Kunstmessen und unabhängigen Kunsträumen gezeigt. Zu den Stationen zählen das Kunstmuseum Stuttgart, die Vienna Art Week, Zona Maco in Mexiko-Stadt, Ausstellungen in London, Paris, Berlin, Dubai, Lima und Venedig sowie zahlreiche Projekte in Österreich und Brasilien. 2026 zeigt Arte Spazio Tempo in Venedig eine Einzelausstellung seiner Arbeiten. Casanova Sorolla war Artist in Residence unter anderem am John Chamberlain Estate in New York, in der Villa Müller in Feldkirch und bei der Hugo França Gallery in Trancoso, Brasilien. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Malerei, Performance, Raum und Bewegung. Dabei entstehen Arbeiten, die Körper, Farbe und Wahrnehmung miteinander verbinden und die Grenzen zwischen bildender und performativer Kunst öffnen.

Annamaria Kowalsky

Komposition

Annamaria Kowalsky

Annamaria Kowalsky ist Komponistin und multidisziplinäre Künstlerin. Ausgehend von ihrer synästhetischen Wahrnehmung entwickelt sie Arbeiten, in denen Klang, Bild, Material und Duft zu räumlichen und körperlichen Erfahrungsformen verschmelzen. Sie lebt und arbeitet in Wien und im Wienerwald. Kowalsky studierte Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und promovierte in Philosophie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2020 erscheinen ihre Kompositionen bei Universal Edition. Ihre Werke wurden unter anderem vom Swedish Chamber Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und der Västerås Sinfonietta aufgeführt. Für ihr Debütalbum Kaleidoscope nahm sie mit Musiker des Philharmonia Orchestra in den Abbey Road Studios auf. 2021 war sie erste Stipendiatin des Residency-Programms des Arvo Pärt Centre in Estland. 2025 wurde ihr von der Wiener Staatsoper und Johann Strauss 2025 Wien beauftragtes Ballett Blind Colours im NEST uraufgeführt und 2026 am Royal Opera House London gezeigt. Gemeinsam mit Johannes Vogel komponierte sie zudem die Musik zur Disney+ Serie Vienna Game. Ihre künstlerische Praxis verbindet Komposition, visuelle Kunst und multisensorische Installation.

彩

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08.05.2027 · 18:00–19:15

TU Wien · Kuppelsaal · Karlsplatz 13, 1040 Wien

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